Studie der DIHK zum Industriestandort Deutschland

Trotz der guten Konjunktur beurteilen die deutschen Industrieunternehmen wichtige Standortfaktoren in Deutschland kritischer als noch vor drei Jahren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Die Untersuchung beruht auf den Angaben von mehr als 1.500 Betrieben aus dem „IHK-Netzwerk Industrie“, das deutsche Industrieunternehmen und industrienahe Dienstleister umfasst.

Die Umfrageteilnehmer bewerten die aktuelle Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zwar mit einer 2,9 und damit etwas besser als bei der letzten Befragung im Jahr 2014. Allerdings stufen die Unternehmen einzelne Standortfaktoren im Sommer 2017 schlechter ein als noch vor drei Jahren. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sieht darin ein „Warnsignal für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“. Weiterlesen

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Industriedialogs Rhein-Mosel

„Wir können viel bewegen in der Region, wenn wir es gemeinsam tun“, diese Worte richtete die Schirmherrin des Industrie-Dialogs Rhein-Mosel, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer an die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am 4. Juli In Koblenz.

Mehr als 70 Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Betriebsräte, kommunalen Trägern, der Arbeitsagentur diskutierten in einem World Cafe über die Zukunft der Industrie an Rhein und Mosel. Ein starkes Bekenntnis für einen Industriedialog eine alle, so die Ministerpräsidentin. Die Herausforderungen der Zukunft, die von Digitalisierung, über die demografische Entwicklung und notwendige Investitionen in digitale und analoge Infrastrukturen müssten in den nächsten Jahren bewältigt werden. Benötigt dafür würden: Investitionsbereitschaft, Qualifikation der Mitarbeiter, eine moderne Infrastruktur, ein zukunftsorientiertes Bildungssystem und strategische Partnerschaften auf Augenhöhe.

Klicken Sie hier um das Grußwort von Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer vonvem.die arbeitgeber e.V.“ zu lesen.

Gemeinsame Erklärung des Branchendialogs Elektroindustrie

Am 21.Juni 2017 kamen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Elektroindustrie zusammen, um den 2015 gestarteten Branchendialog fortzusetzen. Im Mittelpunkt standen die Themen digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf Beschäftigung, offene Märkte und die Energiewende. Bundesministerin Zypries, Michael Ziesemer, Präsident des Zentralverbandes der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), Jürgen Kerner, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Oliver Zander, unterzeichneten eine Gemeinsame Erklärung, in der sich die Partner auf weitere Maßnahmen in den Handlungsfeldern Digitalisierung, Energiewende, Industrie 4.0, Außenwirtschaft/Internationalisierung und Beschäftigungspolitik verständigten.

Klicken Sie hier um die Erklärung herunterzuladen.

N3tzwerk unterstützt den „Branchendialog Automobil“ in Thüringen

In Thüringen wird der Wandel in der Automobilindustrie ein Schwerpunktthema der dortigen Wirtschaftspolitik. „Wir starten einen breit angelegten ‚Branchendialog‘ zur Zukunft der Zulieferindustrie in Thüringen“, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee beim Weimarer Wirtschaftsforum Ende Mai. Initiiert vom Wirtschaftsministerium und dem im letzten Jahr gegründeten Thüringer Bündnis für Industrie, soll dieser Branchendialog alle relevanten Akteure aus Unternehmen, Gewerkschaften und Hochschulen in Thüringen zusammenbringen, um neue Ideen für die Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilwirtschaft zu entwickeln.

Der „Branchendialog Automobil“ wurde im Rahmen eines Workshops auf dem Weimar Wirtschaftsforum gestartet. Der Workshop wurde vom Geschäftsführer des N3tzwerks Zukunft der Industrie, Armin Schild geleitet. Mit ihm diskutierten Prof. Dr. Klaus Dörre – Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Roland L. Emig – Geschäftsführer der Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH, Dr. Michael Militzer – Vorsitzender des Vorstandes der auto-motive Thüringen e.V. und Michael Bätz – Niederlassungsleiter Ernst & Young Region Sachsen-Thüringen. Weiterlesen

Freistaat Thüringen sucht Antworten für Wandel in der Automobilindustrie

Der Wandel in der Automobilindustrie rückt künftig noch stärker in den Fokus der Thüringer Wirtschaftspolitik. „Wir starten einen breit angelegten ‚Branchendialog‘ zur Zukunft der Zulieferindustrie in Thüringen“, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee beim Weimarer Wirtschaftsforum. Initiiert vom Wirtschaftsministerium und dem im letzten Jahr gegründeten Thüringer Bündnis für Industrie, soll dieser Branchendialog alle relevanten Akteure aus Unternehmen, Gewerkschaften und Hochschulen in Thüringen zusammenbringen, um neue Ideen für die Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilwirtschaft zu entwickeln. Klicken Sie hier um den gesamten Artikel zu lesen (externer Link).

Milliardenplan für Innovationen

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries will mit einem milliardenschweren Innovationsprogramm für den Mittelstand die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhen. Mit steuerlichen Anreizen und anderen Finanzhilfen in Höhe von 750 Millionen Euro jährlich soll vor allem der Mittelstand  gefördert werden. Unternehmen mit weniger als 1000 Beschäftigten sollen zehn Prozent der Personalkosten im Bereich Forschung und Entwicklung steuerlich absetzen können. Auch soll ein Gründerfonds aufgelegt werden. Hintergrund ist die zurückgehende Innovationsquote vor allem im Mittelstand. Gegenüber den 90er Jahren ist die Quote von 50 Prozent auf 35 Prozent gesunken.

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VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann fordert anlässlich der aktuellen Steuerschätzung des Bundesfinanzministers die Überschüsse gezielt für die steuerliche Forschungsförderung zu nutzen.