Arbeitsgruppen arbeiten an inhaltlicher Ausrichtung

Die fünf Arbeitsgruppen des N3tzwerks Zukunft der Industrie werden in den nächsten Wochen die Positionen der Mitglieds-organisationen zur inhaltlichen Ausrichtung des Bündnisses für das Jahr 2016 formulieren.

Sie umfassen u.a.:

  • Stärkung der Investitionstätigkeit, der Innovationskraft und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie
  • Erhalt und Weiterentwicklung der industriellen Substanz auf dem höchsten technologischen, arbeitsorganisatorischen und nachhaltigen Niveau
  • Förderung und Bereitstellung eines Fachkräftepotentials, das für eine wettbewerbsfähige Industrie notwendig ist

Hierzu werden wir im Jahr 2016 folgende Projekte vorantreiben:

  • Aktive Investitions- und Innovationspolitik voranbringen
  • Ordnungs-, europa- und außenwirtschaftspolitische Rahmenbedingungen
  • Duale Ausbildung stärken – Aktionsprogramm für Berufsschulen starten
  • Offene Grenzen, Binnenmarkt und Integration

Sigmar Gabriel eröffnet Geschäftsstelle des N3tzwerk Zukunft der Industrie

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat am 2. Februar die Geschäftsräume des N3tzwerk Zukunft der Industrie feierlich eröffnet. Der Wirtschaftsminister sitzt zusammen mit BDI-Präsident Ulrich Grillo und dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann, im Präsidium des Vereins.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des N3tzwerks, Prof Dr. Wolfgang Schroeder, erklärte in seiner Laudatio: „Die zentrale Bestimmung des Vereins liegt darin, effizient zu koordinieren, klug zu kommunizieren, um so dazu beizutragen, die Stimme der Industrie im wohl verstandenen Eigeninteresse der Gesellschaft zu verstärken. Denn ohne eine eigene starke Stimme, die authentisch über die Grenzen von Arbeit und Kapital hinausreicht, die Herausforderungen der Industrie kommuniziert, fehlt etwas Wichtiges.“

Die Geschäftsstelle können Sie erreichen unter:

N3tzwerk Zukunft der Industrie
Mauerstraße 83-84
10117 Berlin
Tel: 030-516-956-860
Mail: info@n3tzwerk.org

Das Grußwort des stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins „Netzwerk Zukunft der Industrie“ Wolfgang Schröder können Sie hier nachlesen.

2016-02-02 um 18-47-55   2016-02-02 um 18-05-48

Auswirkungen auf Wertschöpfung und Arbeit

18.01.2016, AG 4 – Vortrag Prof Peter Liggesmeyer

tabletdude90 Prozent der Innovationen im Fahrzeugbau sind durch Elektronik geprägt, viele Lebensbereiche werden zunehmend durch Elektroink durchdrunge. Unternehmen stehen vor Herausforderungen der Digitalisierung ihrer Wertschöpfungsketten.

Industrie 4.0 wird in vielen Bereich des Lebens Vorteile bringen. Industrie 4.0 erfordert aber auch zusätzliche Anstrengungen, die IT-Kompetenz weiter zu entwickeln. Wie schaffen wir das in Ausbildung, Weiterbildung, Schulbildung?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Wertschöpfungsstrukturen der Zukunft“ innerhalb des Bündnis Zukunft der Industrie

Prof. Peter Liggesmeyer vom Fraunhofer Institut in Kaiserslautern referierte am 2. Dezember vor dem Gremium zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Wertschöpfungsstrukturen und Arbeit.

Den Vortrag von Prof. Peter Liggesmeyer wie auch eine „Nationale Roadmap für Embedded Sytems“ können Sie hier finden:

Vortrag Liggesmeyer

Nationale Roadmap Embedded Systems

 

Für eine moderne und nachhaltige Industriepolitik in Deutschland

Deutschland, Hamburg, Gleisanlage mit Güterverkehr

Deutschland, Hamburg, Gleisanlage mit Güterverkehr

Berlin, 09.12.2015
Auf der Branchenkonferenz der Bahnindustrie am 10./11. November in Berlin hat der Geschäftsführer des Netzwerks Zukunft der Industrie, Armin Schild, in einem Vortrag dargestellt, wie das Bündnis Zukunft der Industrie eine moderne und nachhaltige Industriepolitik in Deutschland vorantreiben will.

Den Vortrag können Sie hier als .pdf-Datei herunterladen: Für eine moderne und nachhaltige Industriepolitik in Deutschland.

15 starke Partner für die Zukunft der Industrie

Vorsitzender der IG Metall Detlef Wetzel, Präsident des BDI Ulrich Grillo, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Präsident des VDA Matthias Wissmann (v.l.n.r.) Zoom © BMWi/Susanne Eriksson

Vorsitzender der IG Metall Detlef Wetzel, Präsident des BDI Ulrich Grillo, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Präsident des VDA Matthias Wissmann (v.l.n.r.)
Zoom © BMWi/Susanne Eriksson

Berlin, 13.10.2015
Das Bündnis für Industrie hat am 13. Oktober 2015 eine gemeinsame Erklärung (PDF: 1,7 MB) sowie das künftige Arbeitsprogramm (PDF: 1,8 MB) verabschiedet.

Darin verständigten sich die Partner darauf, die Bedeutung der Industrie in Deutschland zu stärken. Akzeptanz und Vertrauen in die Industrie sind dabei wichtige Parameter.

Eine zentrale Aktivität wird dabei eine
bundesweite Aktionswoche in 2016 sein.
Bürgerinnen und Bürgern soll gezeigt
werden, wie in den Industriebetrieben
gearbeitet wird.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hierzu: „Unser Ziel ist es, die
hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie nachhaltig zu sichern und auszubauen. Denn in Deutschland ist die Industrie mehr noch als in anderen entwickelten Volkswirtschaften Basis für Wohlstand und Beschäftigung. Mit seinen 15 Partnern ist das Bündnis in seiner Expertise und Reichweite hierfür breit aufgestellt und ein Signal für die gelebte Sozialpartnerschaft, die unser Land stark macht. In unserer gemeinsamen Erklärung setzen wir klare Schwerpunkte: Gute Unternehmensführung, ein Venture-Capital-Gesetz für bessere Finanzierungsbedingungen für Unternehmen sowie Vorschläge zur besseren und schnellen Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung. Unsere Industrie steht international für höchste Qualität und Sicherheit – wir wollen das unsere dazu tun, damit das auch in Zukunft so bleibt.“

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Für eine moderne und nachhaltige Industriepolitik in Deutschland

Gemeinsame Erklärung der High­level Group des Bündnisses im Rahmen der zweiten Sitzung
am 13. Oktober 2015

Herstellung von Gasturbinen in einer Fabrik fr Maschinenbau - Interieur und Arbeiter //  Production of gas turbines in a factory for mechanical engineering - interior and workersDeutschland ist aktuell in einer guten wirtschaftlichen Verfassung und steht gleichzeitig vor wachsenden interna­tionalen Herausforderungen. Basis für die gute Lage ist unsere starke Industrie. Sie bietet Unternehmern gute Ge­schäftsmöglichkeiten und Arbeitnehmern
sichere und attraktive Arbeitsplätze, Mitbestimmung und Tarifbindung und ist somit der Garant für gute Arbeit, faire Entlohnung, erfolgreiches Unternehmertum und innovative Produkte. Sie ist Motor unseres Wohlstandes. Das müssen wir sichern und stärker
erfahrbar machen.

Das Bündnis „Zukunft der Industrie“ verfolgt das Ziel, mit Unternehmen, Unternehmensverbänden, Betriebsräten, Gewerkschaften und Politik gemeinsam Handlungsempfehlungen zu entwickeln, zu diskutieren und zu beschließen, die unsere starke Industrie in Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie langfristig sichern.

Die deutsche Industrie steht für Qualität und Sicherheit, für Spitzentechnologie, Verbraucher
und Umweltschutz. Diese Eigenschaften sind das Markenzeichen der Produkte
„Made in Germany“. Deshalb ist Deutschlands Industrie global erfolgreich.

Die komplette Erklärung als .pdf-Datei anschauen.