„Schwere Zeiten für die Briten“ – Markus Kerber im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber erwartet nach dem Brexit-Votum wirtschaftlich schwierige Zeiten für Großbritannien. Im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur spricht er von einem „tragischen Ereignis“ mit Folgen für die deutsche wie auch die britische Industrie.

Jetzt sei es wichtig nach vorne zu schauen und eine Lösung für die anstehenden Probleme zu finden. Kerber dazu: „Denn jetzt wird es darum gehen, dass zwei tief miteinander verflochtene Handelsregionen – die Briten auf der einen und die Europäer mit Deutschland als Spitzenwirtschaft an der Spitze –, dass die ihre Wirtschaftsbeziehungen neu regeln, und das in einem Verhältnis, wo beispielsweise allein in Großbritannien bei deutschen Unternehmen über 400.000 Menschen, also Briten und Britinnen ihre Arbeit finden.“

Lesen Sie das ganze Interview auf der Seite des Deutschlandradio Kultur.

IG Metall beteiligt sich an der Woche der Industrie vom 19. – 25. September 2016

IG_Metall.svgFrankfurt am Main. Die IG Metall beteiligt sich mit eigenen Aktivitäten an der bundesweiten  Woche der Industrie, zu der das Bündnis „Zukunft der Industrie“ vom 19. bis 25. September 2016 aufgerufen hat. Diese Aktionswoche, die unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel steht, soll insbesondere die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie als zentralen Leitsektor einem breiten Publikum deutlich machen. „Das ist eine Chance einerseits für die Industrie als Beschäftigungsmotor, die auf Innovation und Qualifikation setzt, in der Öffentlichkeit zu werben. Und andererseits können so zentrale Schlüsselthemen wie fehlende Investitionen in die Infrastruktur oder die Ausstattung der Berufsschulen öffentlich platziert werden“, sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Donnerstag in Frankfurt.

Sowohl die Betriebsräte wie die Geschäftsstellen der IG Metall werden sich in der Woche vom 19. bis 25. September an Aktivitäten beteiligen. Zudem sind eine Maschinenbaukonferenz sowie eine Tagung „Zur Zukunft der dualen Ausbildung“ geplant. Träger der Woche der Industrie ist das Bündnis „Zukunft der Industrie“. Im Bündnis haben sich 15 Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zusammengeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Plattform www.ihre-industrie.de.

Treffen der regionalen Industrieinitiativen

Berlin. Auf Initiative des „AK Industriepolitik“ der Landeswirtschaftsministerien hat die Netzwerk Geschäftsstelle die regionalen Industrieinitiativen zu einem Austausch und zur Erörterung gemeinsamer Handlungsmöglichkeiten eingeladen. Die Veranstaltung fand am 7.6.16 statt, dem Vorabend der derzeit stattfindenden Konferenz der Landeswirtschaftsminister. Eingeladen waren die zuständigen Abteilungsleiter der Landeswirtschaftsministerien aber auch die auf Landes- oder Regionsebene führend aktiven Sozialpartner. Aufgrund des großen Interesses (es waren 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei), musste ein größerer Sitzungsraum gesucht werden. Gastgeber war schließlich Gesamtmetall und die Anwesenden wurden von Herrn Zander freundlich begrüßt; Herr Knipper, nahm für den Vorstand des Netzwerks teil. Herzlichen Dank an Sie beide!

Die, von Nordlicht Consulting moderierte Veranstaltung, verlief hochspannend und war geprägt von hohen Erwartungen der regionalen Initiativen. Vertiefende Informationen über die Arbeit und Arbeitsweisen des Bündnisses und des Netzwerks waren genau so gefragt wie die vielfach geäußerten Wünsche, die Möglichkeiten und Funktionen einer bundesweiten Vernetzung weiter zu erörtern. Wichtiger Gegenstand waren natürlich auch, die Möglichkeiten regionaler Industrieinitiativen, die Industriekampagne zu unterstützen. Nach einem Tag voller wichtiger Information und spannender Diskussion wurde zum Ende der Veranstaltung in einem gemeinsamen brain storming eine Sammlung möglicher weiterer gemeinsamer Aktivitäten erarbeitet. Die Geschäftsführung wird dazu in der nächsten Vorstandssitzung des Netzwerks und die Sherparunde unterrichten und Verfahrensvorschläge machen.

Industrietagung 2016

Zukunft der Industrie − Den industriellen Wandel gemeinsam gestalten

Speaker at Business Conference and Presentation.

Die Industrietagung findet

am 22. Juni 2016
von 10.00 bis 18.00 Uhr
in den Räumen der KfW-Niederlassung (Berlin), Charlottenstraße 33a, 10117 Berlin statt.

Neben der traditionellen vormittäglichen Präsentation der aktuellen Konjunkturprognosen des DIW Berlin (Sommergrundlinien 2016) und des DIHK (Binnenkonjunktur übertüncht Exportschwäche – die Industrie im Frühsommer 2016) erwartet Sie in diesem Jahr eine Besonderheit: Gemeinsam mit dem Bündnis „Zukunft der Industrie“ wird sich der Frage gewidmet, wie Deutschland auch künftig ein starker Industriestandort bleiben kann. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Industrie- und Arbeitgeberverbänden sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Christiane Benner (2. Vorsitzende der IG Metall) und Dr. Patricia Solaro (Mitglied der Geschäftsleitung des ZVEI) beleuchten in einem Forum die  Wertschöpfungsstrukturen der Zukunft“. Dr. Ralph Wiechers (Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA) und Martin Mathes (Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der IG BAU) diskutieren im Parallelforum „Investitionsstarke Industrie“ Maßnahmen zur Steigerung der Investitionstätigkeit.

In der abschließenden Podiumsdiskussion „Zukunft der Industrie – Den industriellen Wandel gemeinsam gestalten“ werden Dr. Wolfgang Scheremet (Abteilungsleiter Industriepolitik im BMWi), Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D. (Präsident des DIW Berlin), Dr. Markus Kerber (Hauptgeschäftsführer des BDI), Dr. Katrin Leonhardt (Direktorin der KfW, Leiterin des Bereichs Mittelstandsbank), Dr. Ralph Wiechers und Christiane Benner die vielfältigen Facetten kenntnisreich beleuchten.

Klicken Sie hier (PDF; 166 KB) um das Programm herunterzuladen. Um sich für die Tagung anzumelden folgen Sie bitte diesem Link.

 

Aufruf zur Woche der Industrie

Woche der IndustrieWir wollen mit Ihnen gemeinsam für die Zukunft Deutschlands mit Industrie werben. Wir wollen uns für Rahmenbedingungen einsetzen, mit denen Deutschland ein modernstes, innovatives und nachhaltiges Industrieland bleiben kann. Träger der Woche der Industrie ist das Bündnis „Zukunft der Industrie“. Im Bündnis haben sich 15 Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zusammengeschlossen. In der Woche der Industrie will das Bündnis den Menschen in unserem Land Leistungsfähigkeit, Innovationsbereitschaft und die unverzichtbaren Beiträge der Industrie zum gesellschaftlichen Wohlstand näherbringen. Außerdem will das Bündnis den Austausch mit Ihnen fördern. Unternehmen, Standorte und Belegschaften präsentieren sich als wichtige Arbeitgeber, Innovationstreiber und Leistungsträger in der Region.

Nutzen Sie die Woche der Industrie um für die Zukunft der Industrie in Deutschland zu werben.

Was Sie tun können:

  • Veranstaltungen für Schüler: Entdecker-Touren, Labor-Tage, Elternabende „Ausbildung in der Industrie, Azubis informieren Schüler usw
  • Veranstaltungen für Nachbarn, Bürgerinnen und Bürger: Tag der offenen Tür, Nachbarschaftsfeste, Sport-Turniere, Podiumsdiskussionen, Presseveranstaltungen usw.
  • viele weitere Ideen finden Sie bald auf dieser Internetseite

Wenn Sie Ihre Maßnahme auf dieser Homepage anmelden und als Teil der Woche der Industrie kennzeichnen, stehen für Sie Plakat-Vorlagen, Muster-Pressemitteilungen und Hintergrundinformationen zum Download bereit oder können im Bestell-Shop geordert werden.

Ihr Kontakt:
Das N3tzwerk Zukunft der Industrie unterstützt, berät und koordiniert die Aktivitäten im Rahmen der Woche der Industrie vom 17. bis 25. September 2016. Ihre Ansprechpartnerin: Simone Ebel-Schmidt, N3tzwerk Zukunft der Industrie, Mauerstraße 83-84, 10117 Berlin, Tel: 030-516-956-860, Mail: info@n3tzwerk.org.

Hier kommen Sie direkt zum Anmeldeformular, sie können den Aufruf aber auch als PDF (180 KB) herunterladen.

Arbeitsgruppen arbeiten an inhaltlicher Ausrichtung

Die fünf Arbeitsgruppen des N3tzwerks Zukunft der Industrie werden in den nächsten Wochen die Positionen der Mitglieds-organisationen zur inhaltlichen Ausrichtung des Bündnisses für das Jahr 2016 formulieren.

Sie umfassen u.a.:

  • Stärkung der Investitionstätigkeit, der Innovationskraft und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie
  • Erhalt und Weiterentwicklung der industriellen Substanz auf dem höchsten technologischen, arbeitsorganisatorischen und nachhaltigen Niveau
  • Förderung und Bereitstellung eines Fachkräftepotentials, das für eine wettbewerbsfähige Industrie notwendig ist

Hierzu werden wir im Jahr 2016 folgende Projekte vorantreiben:

  • Aktive Investitions- und Innovationspolitik voranbringen
  • Ordnungs-, europa- und außenwirtschaftspolitische Rahmenbedingungen
  • Duale Ausbildung stärken – Aktionsprogramm für Berufsschulen starten
  • Offene Grenzen, Binnenmarkt und Integration