Gemeinsam in die Zukunft starten

Das N3tzwerk Zukunft der Industrie begrüßt die Vereinbarung von CDU/CSU und SPD in einer künftigen Regierung, das Bündnis Zukunft der Industrie fortzusetzen. Wir freuen uns, dass Union und SPD dem Vorschlag gefolgt sind, den wir zu Beginn der Verhandlungen den Vorsitzenden der Parteien unterbreitet hatten.

Der Koalitionsvertrag enthält gerade auch im Bereich der Wirtschaftspolitik viele Unschärfen und Absichtserklärungen, wichtige Zukunftsfragen bleiben offen. Umso richtiger ist es, dass die Koalitionsparteien feststellen: Industrie ist Träger von Investition, Innovation, Beschäftigung und stellt den harten Kern des Wirtschaftsstandortes dar. Es ist wichtig, dass die mögliche neue Bundesregierung diese Stärke unserer Industrie und den Erhalt vollständiger Wertschöpfungsketten als Fundamente für Wettbewerbsfähigkeit und breiten gesellschaftlichen Wohlstands erhalten will.

Dazu müssen gemeinsame Ziellinien der Industriepolitik auch künftig unter Beteiligung von Verbänden, Kammern, Gewerkschaften mit Wissenschaft und Gesellschaft erörtert und abgestimmt werden. Die Mitgliedsorganisationen des N3tzwerkes stehen für den offenen und konstruktiven Dialog mit einer neuen Bundesregierung zur Verfügung. Nur im Dialog können wir die vielfältigen Herausforderungen für die Industrie und ihre Beschäftigten bewältigen und positiv gestalten.

Dieser Dialog trägt schon heute Früchte. Von der steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung in kleineren Betrieben über die Beschleunigung von Planungsverfahren bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur und die Steigerung der Investitionsquote auf eine verbindliche Zielzahl bis zu fairen Regeln für internationale Handelsbeziehungen und der Verbesserung der Ausstattung der Berufsschulen. Viele Initiativen, die auch durch das Bündnis Zukunft der Industrie in der vergangenen Legislaturperiode angestoßen wurden, finden sich nun als gemein-same Ziele im Koalitionsvertrag. Mit der möglichen Regierungsbildung müssen diesen Worten nun auch Taten folgen.

Gemeinsames Ziel muss dabei auch sein, die Menschen in unserem Land von der überragenden Bedeutung der Industrie für Wohlstand und Beschäftigung zu überzeugen. In diesem Sinne freuen wir uns, dass die möglichen zukünftigen Partner einer neuen Bundesregierung unsere Initiative zur Fortsetzung des „Bündnis Zukunft der Industrie“ aufgenommen haben.