Abschlussbericht zum Projekt Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie

Ein gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie verbindet die wirtschaftspolitischen Themen auf europäischer und bundespolitischer Ebene mit der Landes-, Regional- und Branchenebene und vernetzt dabei fiskalische, technologische, ökologische, beschäftigungs- und arbeitspolitische Dimensionen. Damit er eine angemessene Wirkung erzielt, sollte ein großes Spektrum verschiedener Akteure einbezogen werden: Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften, betriebliche und Unternehmensinteressenvertretungen, Beschäftigte, Bürger/innen als „Nachbarn“ von Industrieunternehmen, Verbraucher/innen und Vertreter/innen aus Wissenschaft und Politik. Sie alle müssen auf den unterschiedlichsten Ebenen in den Austausch – sowohl untereinander wie auch mit der Öffentlichkeit – eintreten und Ansätze für die Gestaltung der drängenden Zukunftsfragen entwickeln.

Regionale Industriebündnisse und -dialoge sind zurzeit noch zu wenig bekannt. Sie sind zudem kaum oder gar nicht untereinander vernetzt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat daher das Projekt „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ in Auftrag gegeben, um einen längerfristig angelegten Dialogprozess zur Zukunft der Industrie in den Ländern und Regionen zu unterstützen.

Im Rahmen dieses Projekts wurden Industriedialoge zunächst in ausgewählten Modellregionen begleitet, initiiert und vernetzt. Für die Modellregionen wurden Dialogformate sowie Instrumente und Tools entwickelt, die von den Akteuren in den regionalen Industrieinitiativen und -bündnissen für ihre Arbeit genutzt werden konnten.

Das Projekt ging dabei von einem breit gefassten Verständnis des Begriffes gesellschaftlicher Dialog aus. Unter einem gesellschaftlichen Dialog wurde ein auf Dauer angelegter sozialer Prozess verstanden, der die regelmäßige Kommunikation und Beratung mit und zwischen allen relevanten Akteuren (im vorliegenden Fall einer Region oder eines Landes) umfasst, die an der Industrie, ihren Entwicklungsbedingungen und ihrer Gestaltung beteiligt sind und der zum Ziel hat, die jeweilige regionale Öffentlichkeit zu erreichen (Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern).

Klicken Sie hier um den Endbericht des Projekts herunterzuladen,  den Anhang 1, Anhang 2 und Anhang 3.