Über das Netzwerk

25.11.2014:
Bundeswirtschaftsminister Gabriel ruft zusammen mit dem IG-Metall-Vorsitzenden Detlef Wetzel und dem BDI-Präsidenten Ulrich Grillo dazu auf, ein Bündnis für Industrie zu gründen.

3.3.2015:
Neun Industrieverbände, drei Gewerkschaften und der DGB sowie der Bundeswirtschaftsminister gründen das Bündnis „Zukunft der Industrie“. Mitglieder des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ sind die IG Metall, IG BAU, IG BCE, DGB, BDI, BACV, BDA, Gesamtmetall, HDB, VCI, VDA, VDMA, ZVEI und das BMWi. Später tritt auch die Gewerkschaft NGG dem Bündnis bei. Ziele und Aufgaben werden von den 14 Bündnispartnern in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten.

Fünf Arbeitsgruppen sollen Handlungsempfehlungen zu den Kernthemen der Industriepolitik erarbeiten.

Das Netzwerk „Zukunft der Industrie“ soll gebildet werden. Das Netzwerk soll eine industrie- und gesellschaftspolitische Diskussion über Rolle und Bedeutung der Industrie und die Voraussetzungen für ihre erfolgreiche Tätigkeit in Deutschland anstoßen.

4.6.2015:

Das Netzwerk konstituiert sich als Verein. Die Mitgliederversammlung beschließt die Zusammensetzung des Vorstands, wählt zwei alternierende Vorsitzende und beschließt die Einrichtung einer Geschäftsstelle.

29.9.2015 / 1.10.2015:
Die Mitgliederversammlung des Netzwerks beschließt die Satzung, die Geschäftsordnung und die Bestellung von zwei geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern. Die Geschäftsstelle des Netzwerks nimmt ihre Tätigkeit auf.

13.10.2015:
Die High Level Group des Bündnisses beschließt eine gemeinsame Erklärung und das Arbeitsprogramm für 2016. Das Netzwerk wird mit der Umsetzung bzw. der Unterstützung der Umsetzung durch die beteiligten Partner beauftragt.

 

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi).

„Wir haben heute 14 verschiedene Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammengebracht und das Bündnis ‚Zukunft der Industrie‘ gegründet. Ein solches breites Bündnis ist ein starkes Signal für die Zukunft der Industrie in Deutschland. Eine wettbewerbsfähige Industrie und hochwertige industrielle Arbeitsplätze sind zentral für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ziel des Bündnisses ist es daher, konkrete Handlungsempfehlungen zu den drängendsten Themen zu entwickeln. Daneben brauchen wir aber auch einen industrie- und gesellschaftspolitischen Dialog. Denn wir benötigen eine höhere Akzeptanz für die Kernfunktionen, die unsere Industrie für Wohlstand, Wachstum, Innovationen und zukunftssichere Arbeitsplätze wahrnimmt.“

 

 

Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG-Metall

„Die deutschen Industriegewerkschaften engagieren sich für ein „Bündnis Zukunft der Industrie“. Es geht darum, die Bedingungen für mehr Wachstum und Beschäftigung zu verbessern. Dafür müssen sich die Bündnispartner auf jene Themen konzentrieren, bei denen sie inhaltlich übereinstimmen. Wenn wir uns auf klare Spielregeln und Strukturen verständigen und alles vermeiden, was zu einer Politik der wechselseitigen Überforderung führt, werden wir gemeinsam erfolgreich sein.“

 

 

 

Ulrich Grillo, Präsident des BDI

Ulrich Grillo, Präsident des BDI

„Mein Ziel ist es, dass wir im Bündnis eine gesellschaftliche Offensive für industrielle Investitionen und Arbeitsplätze und für größere gesellschaftliche Akzeptanz in Deutschland einleiten. Es wird unseren Unternehmern, unseren Beschäftigten, unserem Land nutzen.“