Zukunft im Dialog stärken

logo_netzwerk_dialog_industrie14 starke Partner engagieren sich im N3tzwerk Zukunft der Industrie, um den Industriestandort Deutschland nachhaltig modern zu gestalten, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitsplätze für die Zukunft sicher zu halten. Unsere Industrie ist ein wesentlicher Garant für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze und eine sichere und bessere Zukunft für unsere Kinder. In Deutschland arbeiten acht Millionen Menschen in rund 200.000 Industriebetrieben. Hinzu kommen viele industriebezogene Dienstleister. Insgesamt hängen über 15 Millionen Arbeitsplätze von der Industrie ab.

Das N3tzwerk Zukunft der Industrie unterstützt das Bündnis Zukunft der Industrie. Sowohl N3tzwerk als auch Bündnis sind einzigartig: Hier arbeiten Industrie- und Arbeitgeberverbände, Industriegewerkschaften und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) an den Zukunftsherausforderungen für unsere Industrie.

Klicken Sie hier um sich die Broschüre des N3tzwerks herunterzuladen und mehr über das aktuelle Programm und die vielfältigen Aktivitäten zu erfahren.

Sammelband zur Automobilindustrie

Die Automobilindustrie ist eine der industriellen Leitbrachen in Deutschland und international. Sie erfährt in den letzten Jahrzehnten ein starkes Wachstum und eine hohe Profitabilität. Die Branche durchläuft aktuell jedoch auch tiefgreifende Strukturveränderungen. Mit der Herausbildung globaler Wertschöpfungsketten haben sich insbesondere die sogenannten BRIC-Länder als neue Akteure etabliert und nachholende Prozesse eingeleitet, um an die Industrieländer anzuschließen. Doch ihre Situation wird zunehmend schwieriger. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat zu dieser Thematik am 4. und 5. November in Sao Paulo einen internationalen Workshop »Entwicklung der Automobilbranche in Schwellenländern und ihren Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen und Gewerkschaftsstrategien« durchgeführt. Die Ergebnisse der Diskussion wurden in Form von Länderberichten aus den wichtigsten Automärkten – China, Indien, Russland, Brasilien und Mexiko – in einem Sammelband veröffentlicht, den Sie über folgenden Link (extern) herunterladen können. Der Sammelband beinhaltet auch einen Artikel von Armin Schild und Inge Lippert zum Bündnis und Netzwerk „Zukunft der Industrie“.

Projekt „Dialog Zukunft der Industrie“ startet

Mit Beginn des Jahres 2017 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das N3tzwerk mit der Durchführung des Projekts „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ beauftragt. Mit dem diesem Vorhaben zielt das BMWi darauf ab, die Funktionsweise regionaler Industriebündnisse besser zu verstehen und mit ergänzenden Formaten für Veranstaltungen und ihrer Vernetzung ihr Handlungsspektrum zu erweitern. In einem Konsortium mit der Prognos AG und Operation Apps GmbH wird unser N3tzwerk diese Herausforderung annehmen.

Klicken Sie hier (PDF;31KB) um mehr zu erfahren.

Internationale Industriekonferenz in Berlin.

Copyright: BMWI

Copyright: BMWI

Wir leben in spannenden Zeiten: Für die freien Weltmärkte, lange ein Synonym für Wachstum und Fortschritt, müssen angesichts der politischen Ereignisse der letzten Monate neue gemeinsame Regeln für fairen und freien Handel diskutiert werden. Mit rasender Geschwindigkeit fährt gleichzeitig ein anderer Zug: Die Digitalisierung bringt der Weltwirtschaft die vierte industrielle Revolution und verändert gleichzeitig die Struktur unserer Gesellschaft. Es geht auch hier nicht mehr um das „Ob“, sondern um das „Wie“, für Deutschland und die Welt. Politik und Wirtschaft haben die Gelegenheit, auf die „Lokomotive Zukunft“ aufzuspringen und ihr Richtung zu geben. Viele Unternehmen in Deutschland und Europa, den USA, insbesondere aber auch in Asien (China) haben dies erkannt. Aber erst die nächsten Jahre werden darüber entscheiden, ob es Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, möglichst viele Passagiere an Bord zu holen, um so das ökonomische und soziale Gleichgewicht zu wahren. Die Weichen müssen heute gestellt werden, will Deutschland auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiges, innovatives und beschäftigungsstarkes Industrieland bleiben.

Über diese Reise in die Zukunft wollen die Partner des „Bündnisses Zukunft der Industrie“ mit internationalen Gästen diskutieren. Dabei wird neben der Vorstellung der Arbeit im Bündnis vor allem die Sicht der deutschen Industrie auf neue Herausforderungen auf den Weltmärkten erörtert werden. Am Nachmittag stellen wir die drei wichtigsten regionalen Märkte für die deutsche Industrie (USA, China und Europa) in den Fokus der Diskussion.

Seien Sie am 7. Februar 2017 im Westhafen Event and Convention Center (WECC) in Berlin dabei. Der Einlass startet ab 08.30 Uhr, Beginn der Konferenz ist um 10.00 Uhr.

Weitere Informationen zum Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Am 07.02.2017 wird auf diese Seite ein kurzer bebilderter Bericht vom Empfang zur Konferenz eingestellt. 

 

Branchendialog von GDA und IG Metall

Am 22. November fand in Dortmund der Sozialpartnerschaftliche Branchendialog der Aluminiumindustrie statt. Seit 2008 bereits steht der GDA in einem kontinuierlichen Dialog mit der IG Metall. In der Tradition dieses Dialoges führten die IG Metall und der GDA die Gemeinschaftsveranstaltung durch, in der Themen zur Industriepolitik sowie zur Aus-/Fortbildung und Qualifikation in der Aluminiumindustrie diskutiert wurden.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Bündnis für Industrie – Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen“ wurde dabei auch mit Vertretern der Gewerkschaft, Betriebsräten sowie aus Politik und Industrie über den Industrie-Standort NRW diskutiert. Deutschland am Beispiel NRW“ zum Thema. Teilnehmer waren Wibke Brems, Grünen-Abgeordnete im NRW-Landtag, Karl-Uwe Bütof vom NRW-Wirtschaftsministerium, Heiko Reese, IG Metall-Vorstand, Armin Schild, Geschäftsführer vom „Bündnis Zukunft der Industrie“, Ernst Schumacher, Betriebsratsvorsitzender Hydro Aluminium und Christian Wellner, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des GDA.

Trotz unterschiedlicher Meinungen in Detailfragen waren die Diskussionsteilnehmer einig: Damit die Industrie auch in Zukunft der starke Kern der deutschen Wirtschaft bleibt, muss die Industriepolitik neu gestaltet werden. Denn Megatrends wie die demografische Entwicklung oder die Digitalisierung treiben strukturelle Wandlungsprozesse voran. Diese Neugestaltung kann nur im Dialog zwischen allen relevanten Partnern gelingen.

Um weitergehende Informationen zu erhalten können Sie hier die gemeinsame Pressemitteilungdas Veranstaltungsprogramm und die Stichpunkte zur Eröffnung von Gewerkschaftssekretär Bernd Lauenroth herunterladen.

Dieter Kempf zum neuen Präsidenten des BDI gewählt

Dieter Kempf (Bildrechte: BDI)

Dieter Kempf (Bildrechte: BDI)

Die Mitgliederversammlung des BDI hat Dieter Kempf in geheimer Abstimmung zum neuen BDI-Präsidenten gewählt. Er folgt damit Ulrich Grillo, der seit 2012 BDI-Präsident ist und dessen zweite Amtszeit Ende 2016 planmäßig endet.

Kempf führte von 2011 bis 2015 als Präsident den BDI-Mitgliedsverband Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien). In dieser Zeit war er auch BDI-Vizepräsident. Von Juli 1996 bis März 2016 war er Vorstandsvorsitzender der DATEV eG in Nürnberg, eines Softwareunternehmens mit rund 7000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von etwa 880 Millionen Euro.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des BDI oder im Artikel des Tagesspiegel.